Deutsche Maut für LKW zu hoch - Jetzt Geld zurückfordern!


Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes hat einer Spedition Schadenersatz für zu viel gezahlte Maut-Gebühren zugesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, die zuviel gezahlte Mautgebühren zurückzuerstatten.

Das bahnbrechende EuGH-Urteil macht den Weg frei für weiterer Forderungen von Besitzern von mautpflichtigen LKW auf deutschen Mautstrecken. Rechtsanwalt Dr. Walter Späth, Gründungspartner der Berliner Kanzlei Dr. Späth & Partner: "Und das gilt unter Umständen sogar rückwirkend seit 2005! Hier können 4- oder 5-stellige Summen zusammenkommen, aber auch Millionen-Beträge, auf die Betroffene nicht verzichten sollten!"

Das Urteil des EuGH vom 28.10.2020 stellt unzweifelhaft fest, dass der Bund dem gewerblichen Güterverkehr seit dem Jahr 2005 zu hohe Maut-Gebühren berechnet hat. Das Gericht kritisierte, dass Kosten für den notwendigen Einsatz deutscher Verkehrspolizei einberechnet wurden. Dies sei nicht zulässig und stelle eine deutliche Benachteiligung der betroffenen Verkehrsteilnehmer dar. Dr. Späth: "Allein in 2020 hat die Bundesregierung 1 Milliarde Euro von Speditionen und sonstigen Fuhr- und Transportunternehmen kassiert!"

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Achtung Verjährung!

Derzeit droht die Verjährung von Ansprüchen für das Jahr 2017 - diese Verjährung kann man mit recht einfachen Mitteln hemmen. Da die Ansprüche aus 2017 ein Drittel der gesamt möglichen Ansprüche ausmachen, sollten Fuhrunternehmen und sonstige LKW-Besitzer in den kommenden Tagen Kontakt zu einer Rechtsanwaltskanzlei mit entsprechender Expertise aufnehmen.